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Innovationsstrategien in der Medienbranche

Ziel des Arbeitspakets AP 6 ist die Übertragung, Anwendung und Evaluierung der in den AP 1 bis 3 entwickelten allgemeinen Second-Product-Lifecycle-Ansätze auf die Medienbranche. Dabei wird untersucht, wie kleine und mittlere Organisationen der Medienbranche durch die Wiederverwendungen von mobilen Endgeräten und des Wissens um deren Einsatzmöglichkeiten Prozess- und Serviceverbesserungen durchführen können. Im Bereich der Medien gehören Produktverbesserungen durch mobile Geräte – besonders, insoweit sie den Einsatz bei Endverbrauchern betreffen – zu den am stärksten bearbeiteten und (nicht zuletzt auch für die Marketingzwecke einer boomenden Branche) am breitesten kommunizierten technologischen Innovationen überhaupt. Beispiele hierfür sind z.B. portable Navigationsgeräte oder Fernsehen über Mobiltelefone. Im gegebenen Zusammenhang geht es jedoch um den Einsatz mobiler Geräte im B2B-Bereich; es gilt daher in diesem Arbeitspaket entsprechende Konzepte für den Einsatz solcher Geräte in ausgewählten Wertschöpfungsprozessschritten in der Medienbranche zu entwickeln und dann auch prototypisch zu realisieren und abschließend deren Erfolg im Hinblick auf die gestellten Aufgaben zu evaluieren. Gegenstand sind dabei die integrierte Betrachtung sowohl der strategischen als auch der operativen Prozess- und Serviceoptimierung.

 

 

Von der Buchwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg werden dabei insbesondere nachstehende Forschungsfragen bearbeitet:

  1. Welche erfolgversprechenden Einsatzgebiete lassen sich aus bisherigen Untersuchungen auf Innovationen hin ableiten? Dabei werden sowohl solche in Betracht gezogen, die einen stärker operativen Fokus haben, als auch solche, die solche Verbesserungen im Zusammenhang mit der Konzentration auf Prozess- und Servicebereiche sehen, die durch die aktuellen Disintermediationstendenzen in der Branche weniger in Frage gestellt sind. Inwiefern bieten diese Ansätze sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für mobile Hightech-Geräte in kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Medienbranche?

  2. Wie können davon ausgehend noch einmal auf der Basis von a) gezielt zu einem möglichen Einsatz mobiler Hightech-Geräte erhobenen branchenspezifischen Anforderungen in Richtung mobiler IT (Befragung, Experteninterviews) sowie b) den Ergebnissen der Auswertung des Einsatzes mobiler Hightech-Geräte bei Großunternehmen / Erstanwendern neue Ansätze entwickelt werden, die es den beteiligten Unternehmen ermöglichen, Einsatzbereiche für mobile Hightech-Geräte zu identifizieren und an diesen Stellen Prozesse und Services zu optimieren?

  3. Wie und welcher Erfolg lässt sich nach einer prototypischen Implementierung und Einführung der konzipierten Lösungen messen?

BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung

DLR - Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

FAU - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

ESF - Europäischer Sozialfonds für Deutschland

EU - Europäische Union

ALK - Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln

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