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Innovationsstrategien in der Gesundheitsbranche

Zunehmender Kostendruck und die Forderung nach mehr Transparenz im Gesundheitswesen mit dem Fokus auf eine möglichst effiziente Ressourcenallokation führen zwangsläufig zu einer verstärkten Bedeutung von Technologie in der Gesundheitsbranche. Dabei stehen vor allem Techniken zur Unterstützung und Verbesserung administrativer Prozesse im Vordergrund. Mit dem demographischen Wandel wird sich diese Entwicklung in Zukunft noch intensivieren. Besondere Beachtung erfahren in diesem Zusammenhang die sektoren- und institutionenübergreifenden Kooperationen der Leistungserbringer und die Notwendigkeit der Koordination aller Akteure. Beispielhaft können hier die Entwicklungen in der Telemedizin und integrierten Versorgung angeführt werden. Ziel des Arbeitspakets ist daher die Übertragung und Anpassung der in den Arbeitspaketen 1 bis 3 entwickelten allgemeinen Second-Product-Lifecycle-Ansätze auf die Gesundheitsbranche. Bei den Hightech-Geräten liegt dabei ein Fokus auf mobilen Endgeräten, insbesondere Smartphones, die gerade in der Gesundheitsbranche ein großes Potential aufweisen. Dem Gesundheitswesen zu Eigen ist die Tatsache, dass die Abläufe und Maßnahmen immer auch ausreichend dokumentiert werden müssen. Daraus ergeben sich Ansätze um in diesem Bereich durch technische Unterstützung Verbesserungspotentiale zu heben und dadurch zeitliche und monetäre Ressourcen für die eigentlichen Kernaufgaben der Leistungserbringer freizusetzen. Die Verbesserung des Informationsflusses durch Vermeidung von Medienbrüchen ist hierbei eines der zu lösenden Hauptprobleme.

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